Paintchecker Automation

Der PaintChecker Automation ist ein fotothermisches Messgerät, mit dem Schichtdicken berührungslos und zerstörungsfrei nach DIN EN 15042-2 gemessen werden können. Es eignet sich für feuchte und trockene organische Beschichtungen wie z.B. lösemittel- und wasserbasierte Lacke, Pulverlacke und Glasuren auf verschiedenen Substraten wie Metallen, extrudiertem Gummi und Keramik.

Mit dem handlichen und leichten Messkopf können Messungen direkt aus der Hand erfolgen. Der optomechanische Aufbau erlaubt auch den Einsatz in direkter Umgebung der Lackapplikation.

In Verbindung mit dem PC-basierten Auswertesystem ist der PaintChecker Automation speziell für Aufgabenstellungen in der produktionsnahen Prüfung und im Labor geeignet.

Auswerteeinheit
Messkopf

Technische Spezifikationen:

  • Schichtdickenbereich (abhängig von Substrat und Beschichtung):
    20 – 300 µm (trocken)
    20 – 150 µm (pulverförmig)
    10 – 50 µm (feucht)
  • Messfleckgröße: 1 mm
  • Wiederholrate: < 1 Hz
  • Messdauer: 10 .. 512 ms
  • Laserklasse: 1 M
  • Laserleistung: max. 0,5 W
  • Laserbetriebsart: Pulsbetrieb
  • Auflösung: ca. 3 % vom aktuellen Messwert
  • Messgenauigkeit: ca. 5 % vom aktuellen Messwert
  • Messabstand: 15 mm
  • Abstandstoleranz: ± 1 mm
  • Winkeltoleranz: ± 15 º
  • Maße: 110 mm (L), 25 mm (Ø)
  • Gewicht: ca. 50 g

Auswerteeinheit

In einem geschlossenen Aluminiumgehäuse sind die Komponenten zur Ansteuerung und Versorgung der Laser-Lichtquelle integriert. Darüber hinaus ist dort das Embedded PC-Modul eingebaut, mit dem das Messsystem über Ethernet mit dem angeschlossenem Visualisierungs-PC kommuniziert. Die Kabelanschlüsse der Auswerteeinheit sind mit Steckverbindern ausgestattet. Zu Laserschutzzwecken für Sonderanwendungen ist eine Laser-Leistungsabschaltung integriert.

Technische Spezifikationen:

  • Stromversorgung: 230V AC, 50 Hz, max. 40 W
  • Netzwerk: Ethernet 10 Mbit/s (RJ45), Programmierinterface (API/DLL) verfügbar
  • Maße: L x B x H = 227 x 267 x 100 mm
  • Gewicht: ca. 2,5 kg

 

Software

Das Messsystem wird mit einer Java-basierten Bedien- und Wartungssoftware zur Installation auf einem externen Visualisierungs-PC ausgeliefert. Aufgrund der Netzwerkfähigkeit ist die Software auf jedem beliebigen Rechner im Netzwerk nutzbar.

Die Basissoftware erlaubt einen differenzierten Zugriff auf den Messkopf mit einer Übersicht aller relevanten Messdaten einschließlich Verlaufsplots, Fehlermeldungshistorie, Einstellungen sowie Wartungsdaten wie beispielsweise die Messkopftemperatur. Sämtliche Einstellungen können als Parametersatz hinterlegt werden. Außerdem ist der Export in verschiedene CSV-Formate möglich.